Anbauern ist die Wichtigkeit des Aussaatprozesses bewusst. Der richtige Abstand und die Ablagetiefe des Saatguts haben einen enormen Einfluss auf das uniforme Wachstum der Pflanzen und somit auf die Ernteergebnisse. Genau aus diesem Grund bieten wir die fortschrittliche Bejo-Technologie für inkrustiertes Saatgut an.

INKRUSTIERUNGSPROZESS

Beim Inkrustieren wird das Saatgut mit einer feinen Hülle ummantelt, wodurch Oberflächenunregelmäßigkeiten ausgeglichen werden. Auf diese Weise wird das Saatgut geglättet, schwerer und größer.

Inkrustiertes Saatgut - für einen optimalen Aussaatprozess

OPTIMALER AUSSAATPROZESS

Bei nicht inkrustiertem Saatgut besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit von Doppelbelegung und leeren Löchern an der Säscheibe, wohingegen inkrustiertes Saatgut von der Sämaschine präziser abgelegt wird. Dies führt zu einer besseren Platzierung mit korrektem Abstand und genauer Ablagetiefe. Mit inkrustiertem Saatgut optimieren die Anbauer ihren Aussaatprozess und profitieren von einem uniformeren Bestand und höheren Nettoertrag.

Inkrustiertes Saatgut - für einen optimalen Aussaatprozess

AUFLAUF DES SAATGUTS

Forschungen zeigen, dass die verbesserte Keimgeschwindigkeit und Uniformität des B‑Mox®‑Primings auch nach der Inkrustierung erhalten bleibt.

encrustment seed emergence

DO'S UND DON'TS FÜR DIE HANDHABUNG

DO'S

  • Für ausreichende Bodenfeuchte während der Keimung sorgen.
  • Achten Sie darauf, dass die Oberfläche und die Löcherränder der Säscheibe glatt sind.
  • Die Sämaschine ist aufgrund des deutlich höheren Tausendkorngewichts korrekt einzustellen.
    - Prüfen Sie den Sauglöcherdurchmesser, den Unterdruck und die Fahrgeschwindigkeit.
    - Prüfen Sie die Samengröße, Kornzahl und Inkrustierungsform.
  • Inkrustiertes Saatgut kann mit jeder korrekt eingestellten Sämaschine ausgebracht werden.
    - Säscheibe und Saatgutbehälter trocken halten.
    - Bruchverursachende Teile in der Sämaschine entfernen.

DON'TS

  • Keinen motorbetriebenen Mischer im Saatgutbehälter
    verwenden.
  • Saatgut nicht über Nacht oder im Tau draußen in der
    Sämaschine lassen.
  • Bei feineren Kalibern raten wir vom Säen in Stressperioden
    (Trockenheit, Hitze etc.) ab.

WARUM INKRUSTIERTES SAATGUT?

  • Optimiert den Aussaatprozess
  • Korrekter Abstand und genaue Ablagetiefe
  • Uniformeres Wachstum der Pflanzen
  • Höherer Nettoertrag
  • SKAL-zertifiziert
  • Für alle Aussaatverfahren geeignet
     

INFORMATIONEN UND ANBAUEMPFEHLUNG

  • Inkrustierung ist derzeit für ausgewählte Sorten von Möhrensaatgut verfügbar.
  • Für die Inkrustierung wird nur geprimtes B-Mox® Saatgut verwendet.
  • Wir empfehlen, inkrustiertes Saatgut insbesondere auf bewässerbaren Flächen zu verwenden, vor allem bei den Hauptaussaaten im Mai und Juni.

LANDWIRTE TEILEN IHRE ERFAHRUNGEN

Paulo Henrique, Brazil

PAULO HENRIQUE IST FÜR DEN MÖHRENANBAU BEI AGROPECUÁRIA
SEKITA IN BRASILIEN VERANTWORTLICH

Neben Möhren baut das Unternehmen auch Knoblauch, Rote Bete und Kohl an. „Die Säfähigkeit des inkrustierten Saatguts war ausgezeichnet. Die Umhüllung war stabil und brach nicht. Auch die Keimergebnisse waren sehr gut, erfüllten vollständig unsere Erwartungen und stimmten mit unseren Testdaten überein.

Dank der Kombination aus Inkrustierung und B‑Mox® ist der Auflauf der Möhren sehr kräftig, uniform und früh. Dies erleichtert das Kulturmanagement, insbesondere durch die Möglichkeit, Herbizide zum optimalen Zeitpunkt auszubringen. Wir bevorzugen inkrustiertes Saatgut gegenüber Standardsaatgut, weil es eine bessere Säfähigkeit bietet, das Vereinzeln überflüssig macht und eine uniformere Bestandesdichte gewährleistet. Insgesamt funktioniert diese Technologie unter unseren regionalen Bedingungen außergewöhnlich gut.”

DENNIS GROSSHANS (GESCHÄFTSFÜHRER) VON GEMÜSEBAU GROSSHANS IN DEUTSCHLAND

Gemüsebau Großhans baut insgesamt etwa 1.000 ha Gemüse an. Die Hauptkultur ist die Möhre, daneben Bundzwiebeln, Zwiebeln, Radieschen und Zucchini.

Großhans sät Möhren auf Beeten mit Bandsaat. Bei nicht inkrustiertem Saatgut haben sie oft 2 oder 3 Körner im Loch der Säscheibe, bei inkrustiertem Saatgut ist es immer 1 Korn pro Loch.

„Selbst bei höherer Sägeschwindigkeit zeigt sich ein gleichmäßiger Abstand und eine gleichmäßige Saattiefe. Im Saatgutbehälter der Sämaschine gelangt das inkrustierte Saatgut aufgrund seiner runderen Form leichter zum Säkörper. Bei einigen normalen Präzi‑Samen kann dies ein Problem darstellen. Dann müssen wir im Saatgutbehälter eingreifen, was das Saatgut beschädigen kann. Ich freue mich auf weitere neue Innovationen wie zum Beispiel Mikronährstoffe, die zukünftig dem Inkrustierungsmaterial hinzugefügt werden können.”

Dennis Grosshans, Germany

Das Video zeigt, warum inkrustiertes Saatgut den Unterschied macht!